Die Besetzung von The Room umfasst 20 verzeichnete Rollen — Film aus dem Jahr 2003. Die Hauptrollen spielen Tommy Wiseau (Johnny), Juliette Danielle (Lisa) und Greg Sestero (Mark). Regie führte Tommy Wiseau.


Film · USA · Drama · Liebesfilm
The Room
4,0TMDB1.549 Stimmen
- Kinostart
- 2003
- Laufzeit
- 99 Minuten
- Genre
- Drama, Liebesfilm
- Produktionsland
- USA
- Regie
- Tommy Wiseau
- Drehbuch
- Tommy Wiseau
- Kamera
- Todd Barron
- Musik
- Mladen Milicevic
- Produktion
- Chloe Productions und TPW Films
- Rollen im Cast
- 20
- IMDb
- tt0368226
Besetzung von The Room: die Hauptrollen
JohnnyTommy Wiseau
LisaJuliette Danielle
MarkGreg Sestero
DennyPhilip Haldiman
ClaudetteCarolyn Minnott
MichelleRobyn Paris
PeterKyle Vogt- MikeScott Holmes
StevenGreg Ellery
Chris-RDan Janjigian- Party Member #1Piper Gore
- Party Member #2Kari McDermott
Die vollständige The Room Besetzung mit allen Nebenrollen steht darunter — insgesamt 20 verzeichnete Darsteller. Wer im The Room Cast welche Figur übernimmt, zeigt die Tabelle Rolle für Rolle.
Vollständige Besetzung — 20 von 20 Rollen anzeigen
| Rolle | Schauspieler |
|---|---|
| Party Member #3 | Jennifer Vanderbliek |
| Party Member #4 | Bennett Dunn |
| Susan | Padma Moyer |
| Barista #2 | Daron Jennings |
| Coffee Shop Customer #1 | Thomas E. Webster |
| Coffee Shop Customer #2 | Nora DeMarcky |
| Coffee Shop Customer #3 | Arelle Mitkowski |
| Coffee Shop Customer #4 | Frank Willey |
Wer spielt wen in The Room?
- JohnnyTommy Wiseau
- LisaJuliette Danielle
- MarkGreg Sestero
- DennyPhilip Haldiman
- ClaudetteCarolyn Minnott
- MichelleRobyn Paris
- PeterKyle Vogt
- MikeScott Holmes
- StevenGreg Ellery
- Chris-RDan Janjigian
- Party Member #1Piper Gore
- Party Member #2Kari McDermott
Die Figuren von The Room im Überblick
Johnny wird von Tommy Wiseau gespielt. Johnny ist die zentrale Figur des Films.
Juliette Danielle übernimmt die Rolle der Figur Lisa. Lisa steht an zweiter Stelle der Besetzungsliste.
Hinter Mark steht Greg Sestero. Mark gehört zu den tragenden Rollen.
Philip Haldiman ist als Denny zu sehen.
Claudette wird von Carolyn Minnott gespielt.
Robyn Paris übernimmt die Rolle der Figur Michelle.
Hinter Peter steht Kyle Vogt.
Scott Holmes ist als Mike zu sehen.
Steven wird von Greg Ellery gespielt.
Dan Janjigian übernimmt die Rolle der Figur Chris-R.
Stab und Produktion von The Room
| Aufgabe | Name |
|---|---|
| Regie | Tommy Wiseau |
| Drehbuch | Tommy Wiseau |
| Kamera | Todd Barron |
| Schnitt | Eric Chase |
| Musik | Mladen Milicevic |
| Szenenbild | Mercedes Younger |
| Kostüme | Safowa Bright-Asare |
| Produktion | Tommy Wiseau |
| Ausführende Produktion | Tommy Wiseau, Drew Caffrey und Chloe Lietzke |
Die Handlung von The Room
Kurz vor seiner geplanten Hochzeit steht das Leben von Johnny (Tommy Wiseau) am Rande einer Katastrophe – doch er ahnt davon noch nichts: Seine Verlobte Lisa (Juliette Danielle) liebt ihn nicht mehr und betrügt ihn heimlich mit seinem besten Freund Mark (Greg Sestero). Als bei Lisas Mutter Brustkrebs diagnostiziert wird, der Nachbarsjunge Denny von Dealern bedroht wird, seine Liebe zu Lisa gesteht und Johnny bei seiner Beförderung leer ausgeht, steuert alles auf eine unausweichliche Katastrophe zu.
The Room von Tommy Wiseau aus dem Jahr 2003 ist so spektakulär gegen jede Konvention des Kinos gebürstet, dass er längst Kultstatus erlangt hat – nicht trotz, sondern wegen seiner zahlreichen Mängel. Mittlerweile gilt der Film als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten, was ihm paradoxerweise eine unsterbliche Fangemeinde eingebracht hat. Die Besetzung von The Room ist dabei ein zentraler Baustein dieses Phänomens: Ein Cast, der zwischen ungewollter Komik, echter Hilflosigkeit und vereinzelten menschlichen Momenten pendelt. Ob das Ensemble irgendwie funktioniert – oder ob es schlicht ein Zufallsprodukt einer chaotischen Produktion war – das analysieren wir hier.
Ein Cast wie vom Schrotthändler zusammengestellt
Man muss fair sein: Die Besetzung von The Room war kein strategisches Casting-Meisterwerk. Tommy Wiseau, der gleichzeitig als Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Hauptdarsteller fungierte, schuf eine Produktionsbedingung, unter der kein seriöser Schauspieler wirklich hätte aufblühen können. Das Ergebnis ist eine Besetzung, die in ihrer Inkohärenz beinahe schon wieder konsequent wirkt. Wer gute Schauspieler erwartet, der ist hier schlicht falsch. Wer hingegen ein faszinierendes anthropologisches Dokument darüber sucht, was passiert, wenn jemand ohne Korrektiv ein ganzes Filmprojekt kontrolliert – der ist goldrichtig.
Das Drehbuch gibt den Darstellern kaum Substanz. Die Dialoge sind berühmt-berüchtigt für ihre Unlogik, und es ist schwer zu sagen, ob manche Schauspieler tatsächlich schlecht oder einfach nur Opfer eines unmöglichen Textes sind. In jedem Fall bleibt die Leistung des gesamten Casts weit hinter dem zurück, was man von einem ernsthaft gemeinten Dramafilm erwarten würde.
Tommy Wiseau als Johnny
Tommy Wiseau als Johnny ist der Elefant im Raum – buchstäblich. Seine Darstellung des bemitleidenswerten Romantiker-Helden, der von seiner Verlobten betrogen wird, ist technisch gesehen eine Katastrophe. Die Betonung sitzt nie richtig, die Körpersprache wirkt wie aus einem anderen Film, und seine Reaktionen auf emotionale Schlüsselmomente sind legendär falsch getimed. Und doch: Irgendwie hat diese Darstellung eine Energie, die man nicht ignorieren kann. Wiseau ist der beste schlechte Schauspieler der Filmgeschichte – das ist kein Lob, aber auch kein normaler Verriss.
Greg Sestero als Mark
Greg Sestero als Mark ist der einzige Darsteller, der gelegentlich so etwas wie echtes Schauspiel liefert. Seine Rolle – der beste Freund, der eine Affäre mit Lisa beginnt – ist zwar dramaturgisch ein Klischee, aber Sestero verleiht ihr wenigstens ab und zu ein menschliches Gesicht. Er wirkt nicht immer überzeugend, aber er wirkt zumindest, als würde er es versuchen. In diesem Cast ist das bereits ein Qualitätsmerkmal.
Juliette Danielle als Lisa
Juliette Danielle als Lisa pendelt zwischen hölzerner Verlegenheit und Momenten, die fast funktionieren. Ihr Charakter ist als Femme Fatale konzipiert, doch das Drehbuch gibt ihr keine psychologische Tiefe. Danielle macht das Beste aus dem Wenigen, das sie hat – was in Anbetracht der Umstände respektabel ist.
Die Nebenfiguren – Mal dabei, mal einfach weg
Philip Haldiman als Denny ist ein Sonderfall. Die Figur des naiven Nachbarsjungen, den Johnny wie einen Sohn behandelt, ist so seltsam geschrieben, dass man gar nicht sicher ist, was Haldiman eigentlich spielen soll. Er tut es mit einer gewissen Konsequenz, die unbeabsichtigt unterhaltsam ist – doch das bleibt weit entfernt von echter Darstellungskunst.
Carolyn Minnott als Claudette – Lisas Mutter – ist womöglich der versteckte Schatz dieses Films. Sie ist zu gut für das, was um sie herum passiert. Ihre Szenen haben gelegentlich einen realistischen Unterton, der in krassem Kontrast zum Rest der Produktion steht. Man fragt sich unwillkürlich, wie sie hier gelandet ist.
Robyn Paris als Michelle ist routiniert und unauffällig, was in diesem Zusammenhang beinahe ein Kompliment ist. Kyle Vogt als Peter – Johnnys Psychiaterfreund – bleibt so blass und konturlos, dass man sich nach dem Film kaum an ihn erinnert. Er erfüllt seine Funktion als Stichwortgeber, mehr nicht. Mitwirkende wie diese tragen wenig zum Gesamteindruck bei, bleiben aber zumindest nicht störend in Erinnerung.
Filmografien ohne roten Faden
Ein Blick auf die Filmografien der Darsteller von The Room zeigt: Die meisten von ihnen haben vor und nach diesem Film keine besonders bemerkenswerten Credits gesammelt.
Tommy Wiseau
- The Room (2003) – Regie, Drehbuch, Produktion und Hauptrolle
Greg Sestero
- The Room (2003) – Rolle des Mark
- The Disaster Artist (Buchautor) – später von James Franco verfilmt
Tommy Wiseau selbst bleibt bis heute primär mit diesem einen Werk verbunden – sein Name ist synonym mit dem Film geworden. Greg Sestero hat durch sein Buch The Disaster Artist mehr Aufmerksamkeit erlangt als durch seine eigentliche Schauspielarbeit.
Was das über die Karriereentwicklung dieser Darsteller sagt, ist ernüchternd: The Room hat viele von ihnen mehr geprägt als gefördert. Wer einmal in diesem Film mitspielte, trägt das Stigma – aber auch die Fangemeinde – zeitlebens mit sich. Typecasting im klassischen Sinne gibt es hier kaum, aber eine Art Anti-Typecasting: Man ist der Schauspieler aus dem schlechtesten Film aller Zeiten. Das ist eine ganz eigene Kategorie.
Ein Ensemble, das sich selbst überlebt hat
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Besetzung von The Room funktioniert nicht auf die Art, wie ein ernsthafter Cast funktionieren sollte. Es gibt keine überzeugende Chemie zwischen den Figuren, keine Glaubwürdigkeit in den emotionalen Schlüsselszenen, und die technische Ausführung des Schauspiels bleibt auf einem Niveau, das man von einem Schultheater nicht erwarten würde. Und dennoch – das ist das paradoxe Wunder dieses Kultfilms – funktioniert das Ensemble auf eine ganz andere, unbeabsichtigte Weise.
The Room ist eine kollektive Erfahrung, die durch genau diese Fehlerhaftigkeit erst lebensfähig wird. Der Cast ist nicht gut, aber er ist unvergesslich. Das ist vielleicht das größte ungewollte Kompliment, das man einer Besetzung machen kann.
Gesamtbewertung des Ensembles: 3/10 als ernsthaftes Schauspiel – 9/10 als Kultphänomen
Was The Room über die Filmbranche erzählt
Das Ergebnis ist ein Lehrbeispiel dafür, was in der Filmproduktion schiefläuft, wenn niemand Nein sagen darf. Und man muss sich fragen, ob solche Konstellationen heute – in Zeiten von Streaming-Plattformen, die Inhalte in industriellen Mengen produzieren – nicht häufiger entstehen als man denkt. Die Qualitätsanforderungen sinken, wenn der Output zählt statt das Handwerk. The Room mag ein Extremfall sein, aber er ist kein Unikat.
In einer Branche, die zunehmend bekannte Namen und Klick-Potenzial über echtes Talent stellt, ist The Room eine bizarre Prophezeiung. Der Film erschien 2003 – lange bevor Netflix und Co. die Spielregeln veränderten. Doch sein Geist lebt weiter.
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Häufige Fragen zur Besetzung von The Room
Wer spielt Johnny in The Room?
Johnny wird von Tommy Wiseau gespielt.
Wer spielt Lisa in The Room?
Lisa wird von Juliette Danielle gespielt.
Wer spielt Mark in The Room?
Mark wird von Greg Sestero gespielt.
Wer spielt Denny in The Room?
Denny wird von Philip Haldiman gespielt.
Wie viele Schauspieler hat The Room?
Für The Room sind 20 Rollen verzeichnet. Die zentralen Rollen spielen Tommy Wiseau, Juliette Danielle und Greg Sestero.
Wer führte bei The Room Regie?
Regie führte Tommy Wiseau. Das Drehbuch schrieb Tommy Wiseau.
Besetzung, Stab und Werkdaten stammen aus der TMDB-Datenbank und wurden am 12.08.2026 geprüft. Die Einschätzungen im Textteil sind die Meinung der Redaktion.


