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Besetzung von The Breakfast Club

Die Besetzung von The Breakfast Club umfasst 15 verzeichnete Rollen — Film aus dem Jahr 1985. Die Hauptrollen spielen Emilio Estevez (Andrew Clark), Judd Nelson (John Bender) und Molly Ringwald (Claire Standish). Regie führte John Hughes.

Filmplakat zu The Breakfast Club
Plakat & Szenenbild: TMDB

Film · USA · Komödie · Drama

The Breakfast Club

7,7TMDB8.637 Stimmen

Kinostart
1985
Laufzeit
97 Minuten
Genre
Komödie, Drama
Produktionsland
USA
Regie
John Hughes
Drehbuch
John Hughes
Kamera
Thomas Del Ruth
Musik
Keith Forsey
Produktion
Universal Pictures und A&M Films
Altersfreigabe
FSK 12
Rollen im Cast
15
IMDb
tt0088847

Besetzung von The Breakfast Club: die Hauptrollen

  • Emilio EstevezAndrew ClarkEmilio Estevez
  • Judd NelsonJohn BenderJudd Nelson
  • Molly RingwaldClaire StandishMolly Ringwald
  • Anthony Michael HallBrian JohnsonAnthony Michael Hall
  • Ally SheedyAllison ReynoldsAlly Sheedy
  • Paul GleasonRichard VernonPaul Gleason
  • John KapelosCarlJohn Kapelos
  • Allison’s FatherPerry Crawford
  • Brian’s SisterMary Christian
  • Ron DeanAndy’s FatherRon Dean
  • Claire’s FatherTim Gamble
  • Allison’s MomFran Gargano

Die vollständige The Breakfast Club Besetzung mit allen Nebenrollen steht darunter — insgesamt 15 verzeichnete Darsteller. Wer im The Breakfast Club Cast welche Figur übernimmt, zeigt die Tabelle Rolle für Rolle.

Vollständige Besetzung — 15 von 15 Rollen anzeigen
Rolle Schauspieler
Brian’s Mom Mercedes Hall
Brian’s Father John Hughes
Janitor Jonathan Chapin

Wer spielt wen in The Breakfast Club?

  • Andrew ClarkEmilio Estevez
  • John BenderJudd Nelson
  • Claire StandishMolly Ringwald
  • Brian JohnsonAnthony Michael Hall
  • Allison ReynoldsAlly Sheedy
  • Richard VernonPaul Gleason
  • CarlJohn Kapelos
  • Allison’s FatherPerry Crawford
  • Brian’s SisterMary Christian
  • Andy’s FatherRon Dean
  • Claire’s FatherTim Gamble
  • Allison’s MomFran Gargano

Die Figuren von The Breakfast Club im Überblick

Andrew Clark wird von Emilio Estevez gespielt. Andrew Clark ist die zentrale Figur des Films.

Judd Nelson übernimmt die Rolle der Figur John Bender. John Bender steht an zweiter Stelle der Besetzungsliste.

Hinter Claire Standish steht Molly Ringwald. Claire Standish gehört zu den tragenden Rollen.

Anthony Michael Hall ist als Brian Johnson zu sehen.

Allison Reynolds wird von Ally Sheedy gespielt.

Paul Gleason übernimmt die Rolle der Figur Richard Vernon.

Hinter Carl steht John Kapelos.

Perry Crawford ist als Allison’s Father zu sehen.

Brian’s Sister wird von Mary Christian gespielt.

Ron Dean übernimmt die Rolle der Figur Andy’s Father.

Stab und Produktion von The Breakfast Club

Aufgabe Name
Regie John Hughes
Drehbuch John Hughes
Kamera Thomas Del Ruth
Schnitt Dede Allen
Musik Keith Forsey
Szenenbild John W. Corso
Kostüme Marilyn Vance
Produktion John Hughes und Ned Tanen
Ausführende Produktion Gil Friesen und Andrew Meyer

Deutsche Synchronsprecher von The Breakfast Club

Die deutsche Fassung entstand bei Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke, Berlin. Dialogbuch und Dialogregie: Lutz Riedel. Verzeichnet sind 10 Sprechrollen.

Rolle Schauspieler Deutsche Stimme
Andrew ‚Andy‘ Clark Emilio Estevez Oliver Rohrbeck
Allison Reynolds Ally Sheedy Melanie Pukaß
Andrews Vater Ron Dean Alexander Herzog
Brian Ralph Johnson Anthony Michael Hall Santiago Ziesmer
Claire Standish Molly Ringwald Judith Brandt
Hausmeister Carl John Kapelos Lutz Riedel
John Bender Judd Nelson Benjamin Völz
Mr. Johnson, Brians Mutter Mercedes Hall Sigrid Lagemann
Mr. Standish, Claires Vater Tim Gamble Hans Nitschke
Richard Vernon Paul Gleason Harald Leipnitz

Die Handlung von The Breakfast Club

Samstag morgen in einer amerikanischen High-School: normalerweise bleiben an diesem Tag die Schüler daheim, aber fünf von ihnen müssen aus verschiedenen Gründen zum Nachsitzen antreten. Es sind: Der rebellische Freak John Bender, die Dame mit dem Namen für Kühe, Claire, das nerdige Mädchen Allison, der Streber Brian und der Muskelprotz Andrew. Eigentlich wollte Richard Vernon, der Lehrer, der sie zu dieser unfreiwilligen Freizeitgestaltung gezwungen hat, die Schüler bestrafen, indem er sie dazu zwingt, an diesem Tag über sich nachzudenken, aber es kommt ganz anders als er es sich erhofft hat. Nach anfänglichen Streitereien zwischen den Jugendlichen lernen diese sich nämlich besser kennen und freunden sich über alle bestehenden Vorurteile und “gesellschaftlichen Verpflichtungen” hinweg an.

Es ist 1985. John Hughes schreibt und inszeniert einen Film über fünf Teenager, die einen Samstag in der Nachsitzen-Hölle einer amerikanischen High School verbringen. Kein großes Budget, keine Actionszenen, keine Spezialeffekte. Nur Schauspieler, ein Drehbuch und eine Turnhalle. Das Ergebnis? Ein Kultfilm, der bis heute zitiert wird. Aber wenn man sich die Besetzung von The Breakfast Club heute nüchtern anschaut – mit etwas Abstand und ohne die rosarote Nostalgie-Brille – dann stellt man fest: Der Cast ist solide, teilweise sogar überraschend stark, aber weit entfernt von dem, was man als schauspielerisches Meisterwerk bezeichnen würde. Ein paar Glanzleistungen, viel Typecasting, und die unvermeidliche Frage: Hätte es nicht auch jemand anderes getan?

Die Besetzung von The Breakfast Club – viel Durchschnitt, wenig Glanz

Wer die Besetzung von The Breakfast Club unter die Lupe nimmt, wird schnell merken, dass Hughes beim Casting vor allem auf bekannte Gesichter aus dem Teenager-Kino der 80er Jahre setzte. Molly Ringwald war bereits sein Lieblingsgeschöpf, Emilio Estevez kam mit dem Rückenwind des Brat Pack, und Anthony Michael Hall hatte Hughes schon in Sixteen Candles begleitet. Man könnte es mutig nennen – oder schlicht bequem.

Das Casting-Ergebnis ist eine Mischung aus echten Momenten und vorhersehbaren Typen. Die Rollen sind bewusst als Klischees angelegt – der Sportler, die Prinzessin, der Kriminelle, das Mauerblümchen, der Streber – und die Schauspieler bedienen diese Klischees mal mit Geschick, mal erschreckend bereitwillig. Es gibt Chemie zwischen den Figuren, keine Frage. Aber Chemie allein macht noch keine schauspielerische Meisterleistung. Was den Film trotzdem trägt, ist eine gewisse Rohheit, eine Unpoliertheit, die man im modernen Kino vermisst. Die Frage ist nur: Ist das Verdienst des Casts – oder einfach Zufall?

Molly Ringwald als Claire Standish

Die Besetzung von The Breakfast Club wäre ohne Ringwald undenkbar gewesen – kommerziell gesehen. Schauspielerisch wäre sie ersetzbar gewesen.

Bewertung: 6/10

Judd Nelson als John Bender

Bender ist die Seele des Films – laut, provokativ, selbstzerstörerisch, irgendwo tief unten verletzt. Judd Nelson gibt alles. Manchmal tatsächlich zu viel. Es gibt Szenen, in denen man das Gefühl hat, Nelson hat verstanden, dass Bender der interessanteste Charakter ist – und zieht dementsprechend jeden Moment ins Melodramatische. Die berühmte Szene, in der Bender seinen Vater imitiert, ist stark. Echt stark. Dann gibt es aber wieder Momente, in denen Nelson so viel schreit und provoziert, dass man sich fragt, ob das noch Schauspiel oder schon Überarbeitung ist.

Trotzdem: Nelson trägt The Breakfast Club. Ohne ihn wäre der Film ein harmloses Teenager-Drama. Mit ihm hat er Biss.

Bewertung: 7/10

Emilio Estevez als Andrew Clark

Andrew ist der Sportler. Der Wrestler. Der Junge, der unter dem Druck seines Vaters zusammenbricht. Auf dem Papier ist das eine interessante Figur. In Estevez‘ Interpretation ist Andrew leider der am wenigsten spannende Charakter des gesamten Films. Estevez ist präsent, glaubwürdig und vollkommen austauschbar. Seine emotionale Szene – in der er erklärt, warum er in der Nachsitzen sitzt – hat Potenzial, aber es fehlt die Verzweiflung, die der Moment verdient hätte. Man spürt, dass Estevez weiß, wie man eine Szene spielt. Man spürt nicht, dass er sie fühlt.

In einer Besetzung von The Breakfast Club, die von stärkeren Persönlichkeiten dominiert wird, geht Estevez schlicht unter.

Bewertung: 5/10

Ally Sheedy als Allison Reynolds

Und hier ist die echte Überraschung. Ally Sheedy spielt das Mauerblümchen Allison – die Sonderlingin, die kaum spricht, komische Dinge tut und am Ende des Films plötzlich hübsch gemacht wird (was man heute zurecht kritisch sieht). Sheedy macht aus einer Randrolle etwas Eigenes. Sie ist seltsam, still, und irgendwie absolut fesselnd. In einer Szene stiehlt sie mit einer simplen Geste die Aufmerksamkeit vom Rest des Casts. Das passiert nicht durch Schreien oder Tränen – sondern durch Präsenz.

Die Besetzung von The Breakfast Club hätte ohne Sheedy eine wichtige Textur verloren. Sie ist der Beweis, dass gutes Schauspiel nicht laut sein muss.

Bewertung: 7/10

Bewertung: 6/10

Paul Gleason als Richard Vernon

Der Schulleiter Vernon ist der eigentliche Gegenspieler. Paul Gleason spielt ihn als frustrierten, machtbesessenen Mann mittleren Alters, der Jugendliche hasst – oder sie zumindest verachtet. Gleason ist großartig. Er macht aus einer potenziell eindimensionalen Figur etwas Ambivalentes: Vernon ist unangenehm, aber man versteht ihn. Die Szenen mit dem Hausmeister Carl Reed (John Kapelos) gehören zu den unterschätzten Momenten des Films – und Gleason trägt sie mit einer Mischung aus Arroganz und Unsicherheit, die an echte Menschen erinnert.

Gleason ist die angenehmste Überraschung in einer Nebenrolle. Er überragt manchen Hauptdarsteller.

John Kapelos als Carl der Hausmeister

Klein, aber fein. Kapelos hat wenig Screentime, nutzt sie aber effektiv. Seine Szene mit Gleason ist ehrlicher als vieles, was die Teenager-Hauptfiguren leisten. Eine ruhige, solide Leistung – und damit automatisch auffällig in einem Film, der manchmal zu sehr auf Effekt setzt.

Filmografie – und immer wieder das Gleiche?

Wenn man die Karriereverläufe der Besetzung von The Breakfast Club betrachtet, fällt ein Muster auf, das weniger schmeichelhaft ist als der Mythos des Films.

  • Molly Ringwald wurde nach ihren Hughes-Filmen nie wirklich zur ernsthaften Schauspielerin. Sie blieb die 80er-Teenager-Ikone – und versuchte später, diese Identität zu hinterfragen, was ihr punktuell gelang. Aber Typecasting hatte sie längst eingemauert.
  • Judd Nelson ist das traurigste Beispiel. Nach Bender kam… wenig. Die Intensität, die er in The Breakfast Club zeigte, fand in späteren Rollen kaum mehr einen würdigen Rahmen. Stattdessen: B-Produktionen, Fernsehserien, Nostalgie-Auftritte.
  • Emilio Estevez hatte mit St. Elmo’s Fire und später Mighty Ducks eine ordentliche Karriere – aber als Schauspieler blieb er stets im mittleren Bereich. Solide, nie aufregend.
  • Ally Sheedy zeigte in Short Circuit und später in High Art (1998), dass in ihr mehr steckte als das Mauerblümchen. Aber das Mainstream-Kino war kein Ort für ihre Art von Subtilität.
  • Anthony Michael Hall versuchte mit härteren Rollen den Nerd abzuschütteln – mit mäßigem Erfolg. Das Streber-Image war zu tief eingebrannt.

Das Fazit ist ernüchternd: Ein Kultfilm, aber kein Sprungbrett. Für die meisten war The Breakfast Club der Höhepunkt – oder zumindest der bekannteste Moment – ihrer Karriere.

Funktioniert die Besetzung wirklich? Eine ehrliche Einschätzung

Ja – aber nicht aus den Gründen, die man erwarten würde.

Die Besetzung von The Breakfast Club funktioniert, weil John Hughes ein gutes Händchen für Casting hatte, auch wenn er auf Bewährtes setzte. Die fünf Hauptdarsteller haben tatsächlich Chemie miteinander – eine rohe, manchmal holprige Chemie, die echter wirkt als das polierte Ensemble moderner Teenager-Produktionen. Man glaubt diesen Figuren, dass sie sich nicht mögen. Man glaubt ihnen, dass sie sich am Ende doch verstehen.

Aber funktioniert der Cast wirklich auf schauspielerischem Niveau? Das ist eine andere Frage. Die Dialoge tragen die Figuren mehr als die Figuren die Dialoge. Hughes‘ Drehbuch ist das eigentliche Fundament. Der Cast baut darauf – mal geschickt, mal wackelig.

Die Chemie zwischen Nelson und dem Rest des Casts ist überzeugend. Die emotionalen Ausbrüche sind… mal stark, mal aufgesetzt. Die kleinen Momente – ein Blick, eine Geste, ein Schweigen – sind oft besser als die großen Szenen. Das ist kein Zufall. Das ist das Verdienst einzelner Schauspieler, die mehr konnten, als der Film von ihnen verlangte.

Warum mittelmäßiges Schauspiel heute oft ausreicht

Hier wird es unbequem.

The Breakfast Club ist ein Produkt seiner Zeit. Ein Film, der von einer Generation von Zuschauern geliebt wird, die ihn als Teenager gesehen haben – und denen der emotionale Inhalt wichtiger war als die schauspielerische Qualität. Das ist legitim. Aber es erklärt auch, warum der Cast heute manchmal wie eine Unterstreichung dessen wirkt, was im Streaming-Zeitalter normal geworden ist: bekannte Gesichter ersetzen echtes Können.

In der heutigen Produktionslandschaft – wo Netflix-Serien auf erkennbare Namen setzen, nicht auf die beste Besetzung – hat sich diese Logik vollständig durchgesetzt. Schauspieler werden gecastet, weil sie Follower haben oder weil ihr Gesicht ein Marketing-Problem löst. Die Besetzung von The Breakfast Club war damals ähnlich kalkuliert: Hughes holte die Gesichter, die das Teenager-Publikum kannte.

Der Unterschied? 1985 gab es kein Algorithmus-Kino. Es gab noch echte Produzenten, die Risiken eingingen. Das Drehbuch war die Grundlage, nicht die IP. Und Simple Minds‘ Don’t You Forget About Me auf dem Soundtrack sorgte dafür, dass selbst ein mittelmäßiges Ensemble ewig in Erinnerung bleibt.

Heute wird mittelmäßiges Schauspiel durch Sounddesign, schnelle Schnitte und Marvel-Logik kaschiert. Damals wurde es durch einen guten Song und echte Emotionen aufgewertet. Beides ist nicht ideal – aber eines davon hat mehr Würde.

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Häufige Fragen zur Besetzung von The Breakfast Club

Wer spielt Andrew Clark in The Breakfast Club?

Andrew Clark wird von Emilio Estevez gespielt.

Wer spielt John Bender in The Breakfast Club?

John Bender wird von Judd Nelson gespielt.

Wer spielt Claire Standish in The Breakfast Club?

Claire Standish wird von Molly Ringwald gespielt.

Wer spielt Brian Johnson in The Breakfast Club?

Brian Johnson wird von Anthony Michael Hall gespielt.

Wie viele Schauspieler hat The Breakfast Club?

Für The Breakfast Club sind 15 Rollen verzeichnet. Die zentralen Rollen spielen Emilio Estevez, Judd Nelson und Molly Ringwald.

Wer führte bei The Breakfast Club Regie?

Regie führte John Hughes. Das Drehbuch schrieb John Hughes.

Wer spricht Andrew ‚Andy‘ Clark in der deutschen Fassung von The Breakfast Club?

Andrew ‚Andy‘ Clark wird in der deutschen Synchronfassung von Oliver Rohrbeck gesprochen. Im Original spielt Emilio Estevez die Rolle.

Wer spricht Allison Reynolds in der deutschen Fassung von The Breakfast Club?

Allison Reynolds wird in der deutschen Synchronfassung von Melanie Pukaß gesprochen. Im Original spielt Ally Sheedy die Rolle.

Wer spricht Andrews Vater in der deutschen Fassung von The Breakfast Club?

Andrews Vater wird in der deutschen Synchronfassung von Alexander Herzog gesprochen. Im Original spielt Ron Dean die Rolle.

Besetzung, Stab und Werkdaten stammen aus der TMDB-Datenbank und wurden am 12.08.2026 geprüft. Die Angaben zur deutschen Synchronfassung stammen aus der Deutschen Synchronkartei. Die Einschätzungen im Textteil sind die Meinung der Redaktion.

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