Wer hätte das gedacht? DreamWorks und Universal Pictures wagen sich an das Unmögliche: Eine Realverfilmung des geliebten Animationsfilms Drachenzähmen Leicht Gemacht – jener Geschichte über den jungen Wikinger Hicks, der auf der Insel Berk aufwächst und gegen alle Erwartungen eine unwahrscheinliche Freundschaft mit dem Drachen Ohnezahn, einem seltenen Night Fury, schließt. Der Film startet am 13. Juni 2025 in deutschen Kinos, und der Regisseur Dean DeBlois – der auch schon hinter der Animationsvorlage stand – übernimmt das Ruder persönlich. Das klingt zunächst nach einer sicheren Bank. Ob die Besetzung von Drachenzähmen Leicht Gemacht 2025 diese Sicherheit bestätigt oder ob das Ganze eher ein Wagnis mit ungewissem Ausgang ist, das schauen wir uns jetzt sehr genau an. Die Antwort ist – wie so oft bei modernen Live-Action-Remakes – etwas unangenehm kompliziert.
Wer steckt eigentlich dahinter? Das Ensemble auf einen Blick
Bevor wir anfangen, einzelne Darsteller auseinanderzunehmen, hier die übersichtliche Gesamtschau. Denn manchmal sagt eine Tabelle mehr als tausend wohlmeinende Worte eines Pressesprechers:
| Schauspieler | Rolle | Episoden / Jahr | Bewertung (1–10) | Kommentar |
|---|---|---|---|---|
| Mason Thames | Hicks | Film (2025) | 7 | Solide, aber noch kein Ausnahmetalent |
| Nico Parker | Astrid | Film (2025) | 7 | Charismatisch, aber unterfordert |
| Gerard Butler | Stoick | Film (2025) | 8 | Der einzige echte Routinier im Cast |
| Julian Dennison | Fischbein | Film (2025) | 6 | Komödiantisch, aber vorhersehbar |
| Gabriel Howell | Raufnuss | Film (2025) | 6 | Solide Nebenrolle, kaum Tiefe |
| Bronwyn James | – | Film (2025) | 6 | Präsent, aber blass |
| Harry Trevaldwyn | Gobber | Film (2025) | 7 | Angenehme Überraschung |
Zwischen Erwartungsdruck und ehrlicher Leistung – Die Gesamtschau
Lassen wir uns nichts vormachen: Eine Realverfilmung eines ikonischen Animationsfilms ist immer ein riskantes Unterfangen. Das weiß die Filmindustrie. Das wissen die Fans. Und das weiß mit Sicherheit auch Regisseur Dean DeBlois, der mit dem Originalmaterial so vertraut ist wie kein anderer. Die große Frage beim Cast von Drachenzähmen Leicht Gemacht 2025 ist nicht, ob die Schauspieler handwerklich gut sind – das sind die meisten von ihnen nämlich durchaus. Die Frage ist: Können lebendige Menschen ersetzen, was Animationsfiguren über Jahre in die Herzen der Zuschauer gemeißelt haben?
Das Drehbuch basiert auf Cressida Cowells Büchern und dem bekannten Animationsfilm, und DeBlois bleibt als Regisseur seiner eigenen Vorlage treu. Das ist entweder mutig oder bequem – ich tendiere zu Letzterem. Die Produktion wirkt durchdacht, das Budget stimmt offensichtlich, und das Setting rund um die Insel Berk samt Wikinger-Atmosphäre und Drachen-Spektakel verspricht visuelle Opulenz. Aber ein guter Fantasy-Film steht und fällt mit seinen Figuren – und die Figuren stehen und fallen mit ihren Darstellern.
Das Casting-Ergebnis ist: ordentlich. Nicht mehr, nicht weniger. Wer Filmstarts, IMDb oder MoviePilot durchforstet, findet überwiegend solide Namen, aber keinen einzigen, der einem wirklich den Atem verschlägt.
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Mason Thames und Nico Parker – Talent mit Tücken
Mason Thames als Hicks
Mason Thames als Hicks trägt diesen Film auf seinen – noch recht jungen – Schultern. Das ist eine enorme Verantwortung, und man muss fair sein: Er ist kein Fehler. Thames, den viele noch aus The Black Phone kennen, bringt eine gewisse Verletzlichkeit mit, die der Figur des Hicks durchaus steht. Er spielt den Außenseiter glaubwürdig, und seine Beziehung zu Ohnezahn – dem Night Fury, der im Live-Action-Format natürlich digital animiert sein wird – wird der emotionale Kern des Films sein.
Allerdings fehlt Thames noch das gewisse Etwas. Diese magnetische Präsenz, die große Kinohelden brauchen. Er ist gut. Er ist solide. Er ist – und hier liegt das Problem – vorhersehbar in seiner Güte.
Nico Parker als Astrid
Nico Parker als Astrid ist ähnlich zu bewerten. Sie hat Charisma, das ist nicht zu leugnen. Aber Astrid ist im Original eine der stärksten weiblichen Figuren des Abenteuers-Genres – furchtlos, scharfzüngig, kompromisslos. Ob Parker dieser Komplexität vollständig gerecht wird, muss der Film selbst beweisen. Die Trailer lassen Hoffnung, aber auch Zweifel.
Bewertung: 7/10 – Gutes Fundament, aber kein Ausnahmeensemble.
Die Nebenrollen: Wer füllt Berk mit Leben – und wer füllt nur Platz?
Gerard Butler als Stoick
Gerard Butler als Stoick ist das klare Highlight dieser Besetzung. Butler kennt das Material – er hat Stoick bereits im Animationsfilm gesprochen – und bringt diese raue, liebevolle Autorität mit, die die Figur des Häuptlings braucht. Das ist kein Typecast, das ist Konsequenz. Und ausnahmsweise die richtige Entscheidung.
Harry Trevaldwyn als Gobber
Harry Trevaldwyn als Gobber ist eine angenehme Überraschung. Der Brite bringt eine skurrile Energie mit, die der komödiantischen Seite des Films zugutekommt, ohne ins Klamaukige abzugleiten.
Julian Dennison als Fischbein
Julian Dennison als Fischbein ist… nun ja. Dennison ist ein talentierter Schauspieler – Hunt for the Wilderpeople hat das bewiesen. Aber in komödiantischen Nebenrollen wie dieser tendiert er dazu, in denselben Mustern zu verharren. Witzig, laut, reaktiv. Fischbein verdient mehr.
Gabriel Howell und Bronwyn James
Gabriel Howell als Raufnuss und Bronwyn James bleiben in der Erinnerung blass. Beide erfüllen ihre Funktion, aber sie hinterlassen keinen Abdruck. Im besten Fall: solide Ensemblefüller. Im schlechtesten Fall: vergessen, sobald der Abspann läuft.
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Typecasting und das große Déjà-vu
Es wäre unehrlich, nicht anzusprechen, was sich durch die gesamte Filmografie dieses Casts zieht: Typecasting. Mason Thames spielt wieder den sensiblen Außenseiter. Julian Dennison gibt wieder den komischen Sidekick. Gerard Butler ist wieder der imposante Krieger mit weichem Kern.
Das ist keine Kritik an den Schauspielern selbst – sie spielen, was man ihnen gibt. Aber es wirft eine unangenehme Frage an die Produktion auf: Hat man beim Casting wirklich nach der besten Besetzung gesucht, oder nach den sichersten Namen? Im Zeitalter von Streaming und globalen Märkten ist die Antwort meistens letzteres. DreamWorks und Universal Pictures sind Unternehmen, keine Kunstinstitutionen. Das Drehbuch kann noch so gut sein – wenn die Darsteller in ausgetretenen Gleisen stecken, fehlt dem Film die Überraschung.
Dean DeBlois hat als Regisseur bewiesen, dass er die Geschichte von Hicks und Ohnezahn versteht. Ob er seinen Schauspielern genug Raum gibt, über sich hinauszuwachsen, bleibt die entscheidende Frage.
Kein Ohnezahn ohne Magie – Gesamteindruck zum Cast
Die Besetzung von Drachenzähmen Leicht Gemacht 2025 ist ein Spiegel der Zeit: kompetent zusammengestellt, markttauglich, ohne echte Risiken. Das Ensemble funktioniert auf dem Papier. Mason Thames und Nico Parker als Hicks und Astrid sind ein sympathisches Paar, dem man ihre Entwicklung grundsätzlich abnimmt. Gerard Butler als Stoick ist die einzige Wahl, die sich wirklich richtig anfühlt. Die restlichen Rollen – Fischbein, Raufnuss, Gobber – werden von soliden, aber letztlich austauschbaren Darstellern gefüllt.
Was fehlt, ist das Unvorhersehbare. Diese eine Besetzungsentscheidung, die einen aufhorchen lässt, die das Gespräch antreibt, die beweist, dass hinter dem Film echte kreative Courage steckt. Stattdessen gibt es gepflegtes Mittelmaß – was für einen Kinostart am 13. Juni 2025 reichen mag, um Kassen zu füllen, aber langfristig in der Erinnerung kaum bestehen wird.
Die wahre Magie von Drachenzähmen Leicht Gemacht war nie das Spektakel. Es war die emotionale Wahrhaftigkeit der Figuren. Ob diese Live-Action-Besetzung das leisten kann? Ich bin skeptisch. Angenehm skeptisch – aber skeptisch.
Wenn der Markt entscheidet, wer vor der Kamera steht
Hier möchte ich einen Moment länger verweilen, weil es notwendig ist. Die Streaming- und Blockbuster-Industrie hat in den letzten Jahren ein System perfektioniert, das Talent zunehmend durch Bekanntheit ersetzt. Es geht nicht mehr darum, wer am besten geeignet ist – es geht darum, wer die meisten Follower hat, wer die sicherste Rücklage an Fans mitbringt, wer das kleinste Risiko darstellt.
Mason Thames hat The Black Phone. Nico Parker hat The Last of Us. Julian Dennison hat Deadpool 2. Das sind solide Referenzen, keine Frage. Aber es sind keine Argumente für Größe – es sind Argumente für Vertrautheit. Und Vertrautheit verkauft sich gut, schafft aber selten Meisterwerke.
Das Fantasy– und Abenteuer-Genre leidet besonders darunter. Wo früher unbekannte Gesichter Figuren erschufen, die unsterblich wurden, setzen Studios heute auf bewährte Marken. Der Animationsfilm von 2010, der Ohnezahn und Hicks groß machte, hatte keine Filmstars – er hatte Charaktere. Das Live-Action-Remake 2025 hat Stars. Ob es Charaktere hat, werden wir am 13. Juni sehen.
Einen weiteren Blick auf die Entwicklung der Filmbranche bietet der Artikel darüber, warum immer mehr Kinofilme direkt auf Streamingplattformen erscheinen.
Häufig gestellte Fragen
Wer spielt Hicks in Drachenzähmen Leicht Gemacht 2025?
Mason Thames übernimmt die Hauptrolle des Hicks. Er ist vor allem aus dem Horrorfilm The Black Phone bekannt und bringt eine sensible Spielweise mit, die der Figur grundsätzlich gut steht.
Wer spielt Astrid in der Realverfilmung?
Nico Parker verkörpert Astrid, Hicks’ Mitstreiterin. Parker ist für ihre Rolle in The Last of Us bekannt. Ob sie der Stärke der Originalfigur vollständig gerecht wird, muss der Film zeigen.
Ist Gerard Butler wirklich als Stoick dabei?
Ja – und das ist die überzeugendste Entscheidung im gesamten Cast. Butler hat Stoick bereits im Animationsfilm gesprochen und bringt die nötige Autorität und Wärme mit.
Wer führt Regie bei Drachenzähmen Leicht Gemacht 2025?
Dean DeBlois, der bereits die Animationsfilme inszeniert hat, übernimmt auch hier die Regie. Das schafft Kontinuität – ob das ausreicht, um das Remake zum Erfolg zu machen, ist eine andere Frage.
Wann startet der Film in deutschen Kinos?
Der Kinostart ist der 13. Juni 2025.
Lohnt sich der Film allein wegen des Casts?
Ehrlich gesagt: nein. Der Cast ist solide, aber nicht außergewöhnlich. Wer den Film sehen möchte, sollte wegen der Geschichte über Hicks und Ohnezahn gehen – und darauf vertrauen, dass DeBlois seiner eigenen Vorlage gerecht wird. Die Darsteller werden das Erlebnis nicht machen oder brechen.



